FLUX RC Epic Ride Berlin zur Spreequelle am 19.09.2026 | 06.30 Uhr
Wir starten gemeinsam am Samstag, 19.09.2026 | 06.30 Uhr an der Berliner Berg Brauerei (auch wenn sie morgens noch geschlossen hat) und fahren auf einer sorgfältig geplanten Route zur Spreequelle in der Nähe von Bautzen – rund 260 Kilometer.
Hier findet ihr die Tickets: HIER GEHT ES ZUR ANMELDUNG.
Hier findet ihr die Strecke: Berlin > Spreequelle | FLUX RC Epic Ride.
Dieser FluxRC Epic Ride richtet sich an Rennrad- und Endurance-Fahrer:innen, die sich in folgenden Parametern wohlfühlen:
- ca. 260 km an einem Tag
- sportliche, aber gruppenverträgliche Pace
- strukturierte Gruppenfahrt mit wechselnder Führung
Der Ride lebt von Diversität und gegenseitigem Respekt – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Vereinszugehörigkeit. Wir fahren zusammen. Der Ride ist sportlich, aber nicht elitär: Wir fahren miteinander, nicht gegeneinander.
Fahrweise & Tempo
- Gefahren wird – wann immer möglich – in Zweierreihen.
- Die Führung rotiert regelmäßig.
- Geplantes Tempo: ca. 30 km/h
- Je nach Wind, Wetter und Gruppendynamik sind 29–34 km/h realistisch.
Begleitfahrzeug
Ein Begleitfahrzeug unterstützt uns auf der gesamten Strecke:
- Transport eurer Taschen (Zugriff während der geplanten Pausen)
- Wasser, Getränkepulver, Bananen & Obst
- Ein begrenzter Vorrat an ergänzenden Riegeln
Bitte bringt eure eigenen Riegel/Gels mit – alles, was ihr auf langen Distanzen gut vertragt.
Das Begleitfahrzeug hat Werkzeug & Pumpe an Bord, ersetzt aber nicht eure persönliche Grundausstattung:
Ersatzschlauch, Multitool, Pumpe und eigene Beleuchtung am Rad sind Pflicht.
Rückreise
Die Rückreise organisiert jede:r Teilnehmer:in selbst.
- Ab Haltepunkt: Ebersbach (Sachs) gibt es mehrmals täglich Regionalbahn-Verbindungen nach Berlin.
- Fahrradmitnahme ist grundsätzlich möglich.
- Ein Rücktransport von Taschen mit dem Auto nach Berlin erfolgt nicht.
Weitere Hinweise
- Wir starten bei jedem Wetter.
- Teilnahmegebühr: 22 € pro Person
Die wichtigsten Informationen vorab, folgende Pausen sind grob geplant:
- ca. 100 km das erste Mal Flaschen auffüllen und ein zweites Frühstück fassen,
- bei Kilometer 165 km ‘Lunch’ nahe der Rakotzbrücke,
- und nach ca. 210 – 220 km Flaschen und Koffein tanken für die letzten Kilometer.
Die ersten Kilometer dienen dem Einrollen. Nach dem Verlassen Berlins wird der Verkehr schnell weniger und der Fokus wechselt auf das Wesentliche: konstante Leistung, ruhige Trittfrequenz und möglichst wenig Wattverschwendung. Das Dahme-Seenland bietet genau die Art von Terrain, die Langstreckenfahrer lieben. Flach, schnell und rhythmisch. Hier kann man sich in der Aeroposition festfahren, die Herzfrequenz stabil halten und die ersten 100 Kilometer fast unbemerkt absammeln.
Mit dem Spreewald beginnt der landschaftliche Höhepunkt der Tour. Die Strecke führt durch eine der außergewöhnlichsten Flusslandschaften Deutschlands. Wasserarme, Wälder und kleine Dörfer wechseln sich ab, während die Straße meist angenehm flach bleibt.
Südlich des Spreewalds verändert sich die Charakteristik der Route langsam. Die Niederlausitz wirkt weit und offen. Der Wind wird zum unsichtbaren Mitfahrer und nicht selten zum stärksten Gegner des Tages. Die Beine laufen inzwischen im Langstreckenmodus, der Kopf zählt keine Kilometer mehr, sondern Verpflegungspunkte.
Richtung Lausitzer Seenland und Muskauer Faltenbogen werden die Straßen welliger. Noch sind es keine echten Anstiege, aber die ersten Höhenmeter sammeln sich spürbar. Gleichzeitig nimmt die Einsamkeit der Landschaft zu. Lange Strecken führen durch Wälder, Heideflächen und kleine Ortschaften, die wirken, als wären sie extra für Ausdauersportler gebaut worden. Verkehr wird selten, dafür werden Konzentration und Sitzfleisch immer wichtiger.
Der eigentliche Showdown beginnt nach gut 220 Kilometern. Die Oberlausitz hebt die Straße langsam, aber konsequent an. Die letzten Kilometer zum Kottmar sind kein brutaler Alpenpass, sondern eine viel raffiniertere Herausforderung. Genau das macht den Reiz dieser Tour aus. Die Höhenmeter liegen nicht am Anfang und auch nicht in der Mitte. Sie warten geduldig auf Fahrer, die glauben, den schwierigsten Teil bereits hinter sich zu haben. Wer hier noch Reserven hat, hat sein Rennen gegen sich selbst richtig eingeteilt.
Am Ende steht die Spreequelle. Kein spektakulärer Pass, kein touristischer Hotspot und kein Zielbogen. Stattdessen ein Ort mit erstaunlicher Symbolkraft. Während die meisten Menschen die Spree nur aus Berlin kennen, endet diese Tour genau dort, wo alles beginnt. Nach 261 Kilometern wird aus einer langen Rennradrunde plötzlich eine Reise entlang eines ganzen Flusses.
261 Kilometer. 1.130 Höhenmeter. Eine Hauptstadt. Eine Quelle. Ein epischer Tag im Sattel.
